
Familienunternehmen und mittelständische Firmen stehen bei der Liquiditätssicherung vor wachsenden Herausforderungen. Traditionelle Lösungen und Wege, die Mittel im Unternehmen zu halten, reichen nicht mehr aus. Potenzial sehen Experten unter anderem bei den Personalkosten.
Die Finanzkrise könnte ihnen neuen Zulauf verschaffen. Schließlich dürfte es für kleinere und mittlere Unternehmen schwieriger und teurer werden, bei den Banken an notwendige Kredite zu kommen. Die Dienste der Heppenheimer Auxilion AG haben offensichtlich Zukunft.
Für Unternehmen gibt es eine clevere Alternative zum Bankdarlehen: Wer die Gesetzesbestimmungen für die betriebliche Altersvorsorge richtig nutzt, spart bis zu 15 Prozent der Personalkosten und verbessert zugleich die finanzielle Zukunftssicherung der Mitarbeiter - ohne Rückstellungen in der Bilanz.
Manchmal ist es eben doch besser, man kümmert sich selbst um die Dinge. "Auslagern" ist zwar zu einem Modewort in der Unternehmenswelt geworden. Alles, was nicht Kerngeschäft ist, gehöre ausgelagert, ist zum kaum noch hinterfragten Allgemeingut unter Managern geworden. Da bürsten die jungen Inhaber der Auxilion AG in Heppenheim an der Bergstraße schon einmal gegen den Strich. Sie empfehlen mittelständischen Unternehmen, sich der betrieblichen Altersversorgung anzunehmen, und zwar im eigenen Unternehmen.
Neues Betriebsrenten-Modell für den Mittelstand
Es klingt nach einer verrückten Idee: Mitarbeiter verzichten auf einen Teil ihres Lohnes und stellen das Geld dem Unternehmen als Liquidität zur Verfügung. Die Firma investiert die Mittel und finanziert darüber die spätere Altersvorsorge der Belegschaft.