Deutsche Familienunternehmen verschenken jährlich bis zu 6,9 Mrd. Euro Eigenkapital

 

Stärkung der Innenfinanzierung durch firmeneigene betriebliche Altersvorsorge.

Heppenheim, 23. März 2010 – Deutsche Familienunternehmen verzichten jedes Jahr auf bis zu 6,9 Mrd. Euro zusätzliches Eigenkapital. Das ergeben Berechnungen des Beratungsunternehmens Auxilion zur Stärkung der Innenfinanzierung von Unternehmen per betrieblicher Altersvorsorge (bAV). Nach Erfahrung der bAV-Spezialisten können Unternehmen 1 Mio. Euro zusätzliche Liquidität je 100 Mitarbeiter in 5 Jahren generieren, wenn sie für ihre Mitarbeiter eine firmeneigene Betriebsrente einrichten, bei der jeder Beschäftigte freiwillig einen Teil seines Gehalts dem Unternehmen zur Verfügung stellt und im Gegenzug eine Versorgungszusage erhält. Bezieht man diesen Wert auf alle 3.474.210 Beschäftigten in den 2.688 deutschen Familienunternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Mio. Euro ergibt sich daraus ein Gesamtkapital von 6,9 Mrd. Euro. Selbst bei einer Beteiligungsquote von 70 Prozent der Mitarbeiter, die nach Erfahrungen von Auxilion durchschnittlich bei firmeneigenen Betriebsrenten üblich ist, liegt das zusätzlich zur Verfügung stehende Finanzvolumen immer noch bei 4,8. Mrd. Euro.

„Die betriebliche Altersvorsorge ist vielen Unternehmen als Instrument zur Stärkung der Innenfinanzierung immer noch unbekannt. Nur die wenigsten erkennen das finanzielle Potential, das in der Umwandlung von Personalkosten in Liquidität liegt“, sagt Joachim Bangert, Gründer und Vorstand von Auxilion. Vor allem im Mittelstand setzen Unternehmen bei der Betriebsrente fast ausschließlich auf kollektivrechtliche Versorgungsträger, sprich externe Versicherungen. Der Nutzen für das Unternehmen ist hierbei jedoch gering, da nur die anteiligen Sozialversicherungsbeiträge eingespart werden und sich zudem erfahrungsgemäß nur jeder fünfte Mitarbeiter an einer solchen Lösung beteiligt.

Wandeln Unternehmen und Beschäftigte hingegen innerbetrieblich ohne fremde Dritte den Barlohn in ein Rentenversprechen um, steht dem Unternehmen die gesamte Entgeltumwandlungssumme bis zum Ende der Laufzeit als Liquidität zur Verfügung. Damit können sie Fremdverbindlichkeiten ablösen, Rechnungen bar mit Skontoabzug bezahlen, ihre Kreditwürdigkeit erhöhen oder bankenunabhängig in weiteres Wachstum investieren. Zudem erhöhen sie mit der finanziellen Absicherung ihrer Beschäftigten deren Motivation, binden sie an das Unternehmen und stärken die Unternehmensgemeinschaft – und das ohne Pensionsrückstellungen die die Bilanzen belasten. Den Mitarbeitern bietet die firmeneigene Betriebsrente im Gegenzug eine außergewöhnlich effiziente und risikoarme Altersvorsorge, deren garantierte Verzinsung von üblicherweise 5 Prozent deutlich über den Garantiezusagen der Versicherungswirtschaft liegt und die ohne Provisionen auskommt.

Weitere Informationen: auxilion AG, Darmstädter Str. 69b, 64646 Heppenheim, Tel.: +49 (0)6252 965-0, Fax: +49 (0)6252 965-111, E-Mail: kontakt@auxilion.de, Web: www.auxilion.de

 
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